In der 19. Runde der Regionalliga Ost trafen der SV Klöcher Bau Oberwart und der SC Neusiedl am See 1919 im Burgenland-Derby vor mehr als 1000 Fans aufeinander. Ein packendes Duell, das durch Spannung und Intensität geprägt war. Schon früh in der Partie konnten die Gäste durch Arbnor Prenqi in Führung gehen, was letztlich auch das Endergebnis von 0:1 besiegelte. Eine rote Karte in den Schlussminuten trübte die Chancen der Heimmannschaft, das Blatt noch zu wenden.
Frühe Führung für Neusiedl am See
Das Spiel begann mit hohem Tempo und beiden Mannschaften, die um die Kontrolle im Mittelfeld kämpften. Doch es war der SC Neusiedl am See, der den ersten entscheidenden Akzent setzen konnte. In der 27. Minute erzielte Arbnor Prenqi das einzige Tor der Partie, als er eine präzise Flanke von der Seite im Netz unterbrachte. Dieses frühe Tor gab den Gästen aus Neusiedl am See das nötige Selbstvertrauen und ließ die Heimelf von SV Oberwart in Zugzwang geraten.
Oberwart bemühte sich, auf den Rückstand zu reagieren, konnte jedoch in der ersten Halbzeit keinen durchschlagenden Erfolg verbuchen. Die Defensive von Neusiedl am See, angeführt von Kapitän Maximilian Wodicka, hielt den Angriffsbemühungen stand und ermöglichte es der Mannschaft, mit einem knappen Vorsprung in die Pause zu gehen.
Rote Karte und verpasste Chancen
Die zweite Halbzeit begann mit einem ähnlichen Bild: Oberwart versuchte, das Spiel zu kontrollieren und Chancen zu kreieren, während Neusiedl am See sich auf ihre solide Abwehrarbeit konzentrierte und auf Konterchancen lauerte. In der 85. Minute erreichte das Spiel einen Wendepunkt, als Dominik Doleschal von SV Oberwart nach einem rüden Foulspiel die rote Karte sah. Diese Unterzahl machte es für die Heimmannschaft noch schwieriger, den Ausgleich zu erzielen.
Obwohl SV Oberwart bis zur letzten Minute kämpfte und versuchte, den Druck zu erhöhen, blieben die klaren Chancen aus. Der SC Neusiedl am See verteidigte mit Herz und Leidenschaft und konnte den knappen Vorsprung über die Zeit bringen. Trainer Stefan Rapp kann mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden sein, da sie nicht nur drei wertvolle Punkte holten, sondern auch eine starke Mannschaftsleistung zeigten.
Für SV Oberwart war das bereits die dritte Niederlage im vierten Spiel in der Rückrunde. Die Oberwarter, die Aufstiegsambitionen hatten und sogar um die Lizenz für die 2. Liga ansuchten, liegen jetzt bereits zehn Punkte hinter Leader Neusiedl.
Stimmen zum Spiel
Günter Gabriel (Sportlicher Leiter SC Neusiedl am See 1919):
"Wir haben mit dem Sieg nicht so gerechnet. Das muss man so sagen. Ich denke aber, dass wir uns verdient durchsetzen konnten. Oberwart hatte nur eine Chance, die wir aber letztlich verteidigen konnten. Unsere Jungs haben das gut gemacht, wie es ausschaut haben wir jetzt aber zwei schwerer verletzte Spieler durch das durchaus harte Spiel der Oberwarter. Wir versuchen dennoch genau so weiterzumachen, wie wir ins Frühjahr gestartet sind und schon den ganzen Herbst gespielt haben."
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